Liebe KollegInnen!

Gesetzesveränderungen betreffen uns alle und darum laden wir euch zu einem

gemeinsamen Austausch ein. Wir informieren euch, welche Schritte bereits getan

wurden und was wir gemeinsam bewegen können!

 

Wann: 

  • Flachgau: Di, 09.10. um 15.00 Uhr (Gasthof zur Post Seekirchen)
  • Stadt: Do, 18.10. um 15.00 Uhr (Parkhotel Brunauer, Elisabethstr. 45a)
  • Tennengau: Do, 18.10. um 16.00 Uhr (KIKU- Kindergarten Kuchl, Markt 288)
  • Pinzgau/ Pongau: gemeinsam am: Mo, 15.10. um 19.00 Uhr (BAfEP Bischofshofen)
  • NEU: Lungau: Di, 16.10. um 19.30 Uhr (Kindergarten Mariapfarr)

Anmeldung unter: bpks.salzburg@gmx.at

 

Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Austausch!


ACHTUNG BILDUNGSNOTSTAND DROHT!!!

 

-> Kopiervorlagen 

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Plakat Einrichtungen Vernetzungstreffen.
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Handout Eltern Vernetzungstreffen.pdf
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UNSERE REAKTION AUF LANDESRÄTIN KLAMBAUERS AUSSAGE IM RADIO UND IN DER ZEITUNG:

 

 

GEMEINDEN PRODUZIEREN BILDUNGSNOTSTAND

KURZ VOR DEN WAHLEN!

 

Die Berufsgruppe der Pädagoginnen in Kinderbildungseinrichtungen Salzburgs (BPKS) versucht seit Jahren der Politik klar zu machen, dass Krabbelgruppen, Alterserweiterte und Kindergärten die ersten

BILDUNGSEINRICHTUNGEN sind! Im System sprechen wir immer noch von Betreuung und Kinder werden wie Gegenstände, die nur Geld kosten, behandelt.

 

Am 20. August ging der Entwurf, der das Gemeinde- Vertragsbedienstetengesetz 2001 und das Salzburger

Kinderbetreuungsgesetz 2007 betrifft, in Begutachtung.

 

Die BPKS bezieht seither klar Stellung:

 

Nach der Neugestaltung des Gehaltsschemas der KindergartenpädagogInnen vom 01.01.2016 legt der

Gemeindebund nun einen neuen Entwurf für die Neuregelung der Arbeitszeiten vor. Sowohl die Schließtage zu Ostern als auch Allerseelen sollen für neu angestellte PädagogInnen zukünftig fallen. Die Schließtage sind bei den PädagogInnen Lohnbestandteil und KEIN URLAUB. Somit kommt es durch die Streichung zu einer LOHNKÜRZUNG von €34.000.- (auf die Lebensverdienstsumme).

 

Die Verbesserung für PädagogInnen in den Krabbelgruppen, Schulkindgruppen o. Ä. (Tagesbetreuung), die zu Ostern und Weihnachten keinen Anspruch auf Schließtage hatten, sind sehr zu begrüßen und müssen

unbedingt durchgesetzt werden. Dies darf jedoch nicht zu Lasten junger PädagogInnen gehen, für die der Beruf durch die Lohnerhöhung attraktiver werden sollte. Der Gesetzesentwurf betont, dass nur geringe Mehrkosten für die Gemeinden entstehen werden, wenn PädagogInnen in der TGB der Schließtage betreffend, gleichgestellt werden.

 

Allerdings sind die bestehenden Arbeitsverträge nicht gesichert. Wechselt eine PädagogIn die Gemeinde, oder geht in Karenz, muss sie beim Neueinstieg ebenso auf diese Tage verzichten. PädagogInnen deren

Kollektivvertrag lange unter dem Mindestlohntarif lag, und die nun mit der neuen Gehaltskurve auch nicht

dementsprechend profitieren, weil die Lohnkurve in fortgeschrittenen Dienststufen abflacht!

 

In der Begutachtungsphase sind mehr als 300 Stellungnahmen beim Land eingegangen. Die BPKS hat nun mit allen Parteien Gespräche geführt und Fr. Mag. Klammbauer hat im Gespräch am Montag versichert, eine Absicherung für bestehende KollegInnen noch zu verhandeln! Davon war gestern im Landtag plötzlich keine Rede mehr.

 

Darüber hinaus haben wir PädagogInnen kein Recht den Urlaub frei einzuteilen. Mit der Senkung der

Schließtage müsste diese Möglichkeit, wie allen anderen Berufsgruppen, ab sofort stattgegeben werden.

 

Weiters wird eine Ungleichbehandlung zwischen PädagogInnen der Stadt Salzburg (Magistrat) und der

Landgemeinden im Gesetz vorgeschlagen. Sind PädagogInnen der Stadt nun mehr Wert als die PädagogInnen am Land?

 

Die Unterschiede zwischen privat angestellten PädagogInnen und jenen im öffentlichen Gemeindedienst

klaffen ohnehin schon so stark auseinander, dass sich die Bildungseinrichtungen gegenseitig das Personal

 

abwerben.

 

In der heutigen Gesellschaft, wo durch die Arbeitswelt so viel Druck auf den Familien lastet, muss gesichert sein, dass Kinder ein Recht auf Familie haben. Die Erholungsphasen zwischen Weihnachten und Sommer sind für alle beteiligten Kinder und PädagogInnen notwendig um den Erholungsfaktor und die Gesundheit zu erhalten. Die Absicht der Politik in Richtung Ganzjahresöffnung und sieben Tage Woche gefährdet

unser wichtigsten Gut: Die Familie.


Mit eurer Hilfe kamen weit mehr als 300 Stellungnahmen zusammen!!!!

 

Unterstützt uns weiterhin und werdet Mitglied!

 

Gemeinsam mehr erreichen!!!!

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Musterbrief Stellungnahme
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Doch damit ist unsere Arbeit noch nicht getan!

Der Vorstand hat noch viele Termine mit der Younion, den Parteien, dem Gemeindeverband, uvm.

 

Aber auch euch werden wir erneut zu einem Treffen einladen!

Weitere Infos folgen nächste Woche per Mail an jede Einrichtung!


 

 

 Gesetzesentwurf erzeugt Aufregung!!!!

Die BPKS stellt sich neu auf und mobilisiert trotz Ferienzeit innerhalb von 24 Stunden 270 Pädagoginnen und Pädagogen!